Störung? Rufen Sie uns an

Nordbaden
0180 205 62 29(0,06 €/Anruf)
Oberschwaben & Schwäbische Alb
0800 082 45 05(kostenlos)

Was tun bei Gasgeruch?

Unser Netz in Nordbaden

Gasverteilnetz Nordbaden mit den Betriebsstellen Eppingen, Bad Schönborn und Ettlingen.

Netzlänge (in Km)

2.800 Km

Hochdruck (in Km)

720 Km

Ausspeisepunkte

54.300

Netzkarte Nordbaden

Eine zuverlässige und sichere Gasversorgung

In unserem Netzgebiet sorgen wir für eine sichere Gasversorgung und sind für den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung von  Verteilnetzen, einschließlich der Netzanschlüsse, verantwortlich. Außerdem verteilen wir Erdgas sicher und zu marktgerechten Preisen jederzeit zu unseren Haushalts-, Industrie- und Gewerbekunden. Das Netzgebiet umfasst etwa 2.600 km² mit Gebieten in Nordbaden, Oberschwaben und der Schwäbischen Alb. Die Länge des Leitungsnetzes inklusive der Hausanschlüsse beträgt heute mehr als 4.300 km. Durch diese Leitungen werden zurzeit mehr als 3.700 Millionen kWh zu über 100 Kommunen transportiert.

Unser Netz in Oberschwaben

Gasverteilnetz Oberschwaben mit den Betriebsstellen Laichingen, Herbertingen und Munderkingen.

Netzlänge (in Km)

1.600 Km

Hochdruck (in Km)

300 Km

Ausspeisepunkte

17.300

Netzkarte Oberschwaben

Netzkopplungspunkte / Noteinspeisepunkte

Netzkopplungspunkte sind Schnittstellen zwischen zwei Netzen. Die Netze Südwest bezieht ihr Gas über Übernahmestationen von vorgelagerten Netzbetreibern und gibt auch Gas über Übergabestationen an nachgelagerte Netzbetreiber weiter. In der nachfolgenden Übersicht sind die Netzkopplungspunkte der Netze Südwest namentlich aufgeführt.                   

Bei der Netze Südwest sind alle Ausspeisepunkte dem Marktgebiet NCG zugeordnet.

Krisenvorsorge Gas 

Die Gasversorgung war immer sicher und soll es weiterhin sein. 

Die Versorgungsituation im Februar 2012 hat die hohe Qualität unserer Netze bewiesen. Er hat aber auch die Notwendigkeit einer für alle Marktteilnehmer verbindlichen Vorgehensweise im Fall einer Krisensituation aufgezeigt. 

Gemäß § 16 bzw. § 16a EnWG sind Netzbetreiber berechtigt und verpflichtet, eine Gefährdung oder Störung des Gasversorgungssystems durch netzbezogene und marktbezogene Maßnahmen zu beseitigen. Reichen diese zur Stabilisierung der Versorgungslage nicht aus, sind weitergehende Anpassungen vorzunehmen oder von den Marktteilnehmern zu verlangen.

 

Netzbezogene Maßnahmen

  • Nutzung von Netzflexibilitäten als interne Regelenergie (z.B. Netzpuffer)
  • Nutzung von Netzschaltungen / Fahrwegsänderungen 
  • Mengenverlagerungen zwischen NB innerhalb und außerhalb des Marktgebietes, auch über ausländische Netze nach Können und Vermögen 


Marktbezogene Maßnahmen

  • Austausch von interner Regelenergie zwischen den Marktgebieten 
  • Nutzung von externer Regelenergie 
  • Ein-/Verkauf von externer Regelenergie im anderen Marktgebiet 
  • Nutzung von lokaler externer Regelenergie 
  • Nutzung von Lastflusszusagen 
  • Unterbrechung unterbrechbarer Ein- und Ausspeiseverträge an Marktübergangspunkten (MÜP), Grenzübergangspunkten (GÜP) und Speicheranschlusspunkten (SAP) 
  • Unterbrechung vertraglich unterbrechbarer Letztverbraucher bzw. Netzanschlusspunkte (NAP) mit Ausnahme angewiesener systemrelevanter Gaskraftwerke 
  • Unterbrechung unterbrechbarer Interner Bestellleistungen 

 

Weitergehende Anpassungen

  • Kürzung fester interner Bestellleistungen oder Vorhalteleistungen 
  • Anweisung zur Gaseinspeisung oder Gasausspeisung an Anschlusspunkten zu Speichern oder Produktionsanlagen 
  • Kürzung fester Ein- und Ausspeisungen an GÜP und MÜP 
  • Anweisung zur Erhöhung der Ein- und Ausspeisungen an GÜP und MÜP 
  • Kürzung von Letztverbrauchern, die nicht gemäß § 53a EnWG „geschützt“ sind 
  • Kürzung von angewiesenen systemrelevanten Gaskraftwerken 
  • Kürzung von Letztverbrauchern, die gemäß § 53a EnWG „geschützt“ sind 

Prävention 

Die Branche nimmt im Zusammenspiel zwischen Netzbetreibern, Speicherbetreibern, Händlern und Vertrieben ihre Verantwortung zur Gewährleistung einer möglichst sicheren Versorgung ernst und ist mit einem breiten Instrumentarium aufgestellt. Hierzu gehört auch, gut vorbereitet zu sein. Die Versorgungssituation im Februar 2012 hat gezeigt, dass mehr Transparenz und die frühzeitige Etablierung von Kommunikationswegen wesentliche Verbesserungen in der Prävention bewirken.

Daher wurden die Netzbetreiber aufgefordert, gemeinsam die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um die gesetzlichen Anforderungen umzusetzen und sich abzeichnende Engpässe frühzeitig abzuwenden. Eine hohe Transparenz, gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und die Etablierung von Kommunikationswegen ist hierfür von zentraler Bedeutung.

Auf nationaler Ebene regelt der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlichte Notfallplan Gas die Aufgaben, Rollen sowie Krisenkoordination und – kommunikation der Marktteilnehmer. Bei zunächst lokalen Krisensituationen konkretisiert der vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) erarbeitete Handlungsleitfaden Krisenvorsorge Gas die gesetzlichen Vorgaben: prozessuale Abläufe, Informationspflichten und Kommunikationswege sollen die koordinierte Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zwischen allen Marktteilnehmern sicherstellen.

Die Einrichtung und Zusammenarbeit eines nationalen und lokalen Krisenteams, eine umfassende Bestandsaufnahme der verschiedenen Netzkunden und ihrer Bedürfnisse, die Einrichtung verschiedener Eskalationsstufen und regelmäßige Testläufe sollen sicherstellen, dass netzübergreifend alle Maßnahmen ausgeschöpft werden, bevor Kürzungen von Letztverbrauchern vorgenommen werden.

Dabei werden verschiedene Letztverbrauchergruppen differenziert: lastganggemessene Kunden, systemrelevante Gaskraftwerke und nach § 53a EnWG geschützte Haushaltskunden. 

Sind für eine Stabilisierung des Netzes Kürzungen letztlich unumgänglich, werden die betroffenen Netzkunden - soweit möglich - unverzüglich entlang der vorab definierten Kommunikationswege über bevorstehende Lastabschaltungen bzw. Reduzierungen informiert. 

Ein wichtiger Schritt zu einer schnellen und erfolgreichen Kundenkommunikation sind hierbei die Erfassung der Kontaktdaten unserer Kunden. Füllen Sie hierzu bitte nachfolgenden Fragebogen aus und senden uns diesen zu.

Netzabgaben und Netzaufnahmen

Gemäß § 25 Absatz 2 Niederdruckanschlussverordnung (NDAV) werden folgende Netzbetreiberwechsel bekannt gegeben:

Bei den veröffentlichten Zählpunktsbezeichnungen handelt es sich um eine unverbindliche Zusatzinformation der Netze-Gesellschaft Südwest mbH an die Marktteilnehmer.

Die Listen erheben keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit.

Alle Angaben sind ohne Gewähr. 

Weitere Informationen

Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG)
§ 16 Systemverantwortung der Betreiber von Fernleitungsnetzen